Wie man im Kopfkino den Film wechselt

Mein Computer ist letzte Woche kaputtgegangen. Plötzlich, ohne Vorwarnung. Es passierte natürlich auch gerade in einem Moment, in dem ich wirklich drauf angewiesen war – mitten im Avatar Kurs 🙂 Mein Freund war so nett und lieh mir sein Gerät und ich hatte mir im Internet schon die nächste Reparaturwerkstatt ermittelt. Eigentlich hätte alles wieder in Ordnung sein können.

War es nur leider nicht.

Meine Aufmerksamkeit klebte an der Situation und ich schien mich selbst kaum auf andere Gedanken bringen zu können. Glücklicherweise erinnerte mich daran, dass es irgendwas mit mir zu tun haben muss, wenn ich aus diesem Gedankenkarussel nicht mehr von allein aussteigen konnte. Dann tat das, was ich immer tue, wenn ich nicht weiter weiß. Ich machte eine Übung aus dem Avatar Training.

Beim Erforschen dieses Gedankenkarussells fand ich ein paar aufschlussreiche Überzeugungen wie „es ist nicht so, wie ich es gern hätte“ (der Lebensklassiker überhaupt!), „der darf noch nicht kaputtgehen“ oder „das hätte mir mal jemand vorher sagen können, das sowas passieren kann“….alles Überzeugungen, die jede Menge Widerstand erzeugten zu dem, was aktuell in meinem Leben passierte.

Zudem musste ich mir eingestehen, dass ich mich immer ein wenig „besser“ gefühlt habe, diejenige zu sein, die allen bei den Technikproblemen helfen konnte und jetzt diejenige war, die Hilfe brauchte.

Ich musste lachen.

Danach konnte ich mich wieder entspannen, akzeptieren und vor allem meine Aufmerksamkeit auf die Dinge richten, die mir in diesem Moment wirklich wichtig waren, meine Avatar Kursteilnehmer:innen.

Ich konnte akzeptieren, dass sich die Umstände geändert hatten, dass ich einen neuen Weg finden konnte dieselbe Sache zu erreichen UND, dass es eigentlich auch gar nicht so ein großes Drama war, wie ich zuvor daraus gemacht hatte.

Ihr könnt euch vielleicht schon vorstellen, was jetzt kommt. Nachdem ich den Zustand ausnahmenslos akzeptiert hatte, sprang der Rechner 2 Tage später wieder an, unerwartet und von allein.

Ich habe etwas Essentielles gelernt: Mein Bewusstsein, meine Standpunkte und meine Akzeptanz zu „erfahren“, hat sogar einen Einfluss auf das physische Universum. UND – es gibt immer mehrere Wege, die zum Ziel führen.

Sich an einen Weg festzuklammern, macht unflexibel und griesgrämig.

Deine Lebensumstände sollten als eine Mitteilung gelesen werden, die du dir selbst schickst.

Harry Palmer, Autor der Avatar Unterlagen

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